MOLOGUE-Interview mit dem Portraitfotografen Siebzehngradfieber

Bild von Siebzehngradfieber

Siebzehngradfieber: „Facebook ist scheiße geworden“

Portraitfotograf Siebzehngradfieber ist ein großer Fan von Instagram und likt und kommentiert dort fast täglich die Bilder anderer Fotografen. Facebook dagegen findet er „scheiße“. Warum das so ist und welche Strategie er auf Instagram anwendet, kannst du in diesem MOLOGUE-Interview nachlesen:

MOLOGUE: Hallo Marcel, Warum bist du auf Instagram?

Siebzehngradfieber: Ich feier einfach die Möglichkeiten, vor allem mit dem neuen Story Update. Da in meinen Augen Facebook immer beschissener wird, bin ich auf anderen Platformen weitaus aktiver geworden, speziell auf Instagram. Es ist toll, wie leicht man Menschen auf der ganzen Welt erreichen kann und welche Möglichkeiten man hat, einfach jeden deine Arbeit zu zeigen. Dank Hashtags – und ggf. mal einen Feature eines großen Instagram Blogs – kommt man fix auf eine tolle Anzahl von Followern. Ich bin zwar erst bei knapp über 3.000 Followern, aber erreiche jetzt schon mehr Leute als bei Facebook mit meinen 10.500 Fans. Verrückt was? Nun gut: Es gibt überall Vor- und Nachteile. Bei Instagram ist die Bildquali natürlich nicht die allerbeste, aber auf dem Smartphone sieht es dennoch cool aus. Schön wäre eine Queransicht für horizontale Aufnahmen, aber da kann man gerne mal auf 1:1 croppen.

MOLOGUE: Welche Strategie verfolgst du auf Instagram?

Siebzehngradfieber: Eigentlich keine, ich mag einfach die Erreichbarkeit dort. Ich hatte aber mal meine Vorgehensweise: Ich habe ein Foto auf Facebook veröffentlicht, es dann mit dem Handy und der FB Seitenapp heruntergeladen und dann bei Instagram veröffentlicht. Mittlerweile ist es aber anders: Nun poste ich aktiver Fotos auf Instagram und hinke bei FB hinterher, da mir Instagram einfach viel mehr Spaß macht. Hoffen wir mal, dass mich bald mal ein riesen Blog featured, damit noch mehr Leute meine Arbeit sehen 🙂

MOLOGUE: Wie viel Zeit verbringst du täglich auf der Plattform?

Siebzehngradfieber: Also schon recht viel. Ich schaue eigentlich alle paar Minuten drauf. Ich beantworte gerne Fragen und poste was zu den Kommentaren, bekomme auch recht viele Anfragen über Insta DM. Wenn die Zeit da ist, scrolle ich durch die „Pinnwand“ und like die Arbeiten anderer Fotografen, die mir gefallen. Also ich bin eigentlich sehr viel auf Instagram .. sehr viel 😀

MOLOGUE: Was bedeuten dir die Interaktionen mit anderen Nutzern?

Siebzehngradfieber: Das habe ich schon auf Facebook am liebsten gemacht. Ich liebe es, mit Leuten über die Fotografie und das Fotografieren zu reden. Ich mag es, wenn sie Fragen haben – wie ich das und das mache, wie das geht und ob ich da helfen kann. Die meisten Fragen bekomme ich wegen meines Looks. Man kann über Instagram auch verdammt gut Kontakte knüpfen und auch neue Shootings planen.

MOLOGUE: Wie oft likst und kommentierst du andere Bilder auf der Plattform?

Siebzehngradfieber: Schon sehr oft und regelmäßig. Natürlich likt man viel mehr als man kommentiert. Es ist halt das Bequeme an Instagram 😛

MOLOGUE: Ist für dich Instagram als Plattform wichtiger als Facebook?

Siebzehngradfieber: Mitlerweile definitiv, Facebook ist scheiße geworden. Die Reichweite ist kaputt bei mir, ich habe einfach keine Lust mehr drauf, dort meine Zeit zu verschwenden. Facebook ist einfach nicht für Fotos / Fotografen gemacht. Bei Instagram geht es NUR um das Bild. Einfach geil!

Wir danken Siebzehngradfieber alias Marcel Hotze für das Interview

Du möchtest mehr Fotografien von Siebzehngradfieber sehen? Dann besuche seine Website, seine Facebookseite und seinen Account auf Instagram.

PS: Mehr großartige Fotografien kannst du dir auch in der aktuellen Ausgabe mit Patrick Pfaff anschauen. Hier gelangst du zur Ausgabe mit dem Landschaftsfotografen Patrick Pfaff.

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