MOLOGUE-Interview mit dem Fotografen Eric Hückstädt

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Eric Hückstädt: Auf Instagram suche ich Inspiration für meine Arbeit

Eric Hückstädt fiel uns vor einigen Monaten auf Instagram auf. Sein Stil und die Lichtinszenierung hat uns von Anfang an gefallen und so war es uns natürlich ein Anliegen, den großartigen Fotografen für MOLOGUE zu interviewen. Lehne dich entspannt zurück, genieße die Bilder von Eric Hückstädt und erfahre im Interview, warum er die Plattform nutzt und welche Strategie er auf Instagram anwendet.

MOLOGUE: Warum bist Du auf Instagram?

Eric Hückstädt: Hauptsächlich bin ich auf Instagram, um anderen kreativen Menschen zu folgen, deren neue und alte Werke zu betrachten und somit Inspiration für meine Arbeit und Ideen für neue Projekte zu suchen. Das, was wir visuell wahrnehmen, beeinflusst uns sehr stark und da trifft für mich Instagram momentan den Zahn der Zeit!

Außerdem ist es auf Instagram viel einfacher, seinen Feed „sauber“ zu halten. Ich achte sehr darauf, wem ich folge, denn man kann nur so kreativ sein, wie die Bilder die man jeden Tag sieht. Für mich ist das Konsumieren von Bildern immer der erste Schritt im kreativen Flow. Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass es mir darum geht, die Ideen anderer zu kopieren! Um originelle, außergewöhnliche Bilder zu erschaffen, muss man aber sehr genau wissen, was in der eigenen künstlerischen Umwelt passiert.

MOLOGUE: Welche Strategie verfolgst Du auf Instagram?

Eric Hückstädt: Ich muss ehrlich zugeben: Ich verfolge auf Instagram gar keine konsequente Strategie! Ich versuche momentan mal wieder regelmäßig meinen Feed mit neuen Bildern zu füttern, aber in ein paar Wochen kann es schon wieder sein, dass ich nicht dazu komme und andere Dinge wichtiger sind. Instagram als Medium verzeiht das denke ich recht gut. Die Plattform ist sehr schnelllebig – man kann viel experimentieren, neue Dinge probieren und es auch einmal riskieren, dass etwas in die Hose geht.

Wenn es allerdings um den Konsum von Bildern geht, sehe ich die ganze Sache deutlich anders. Viele der Bilder, die ich auf Instagram sehe, speichere ich ab um damit meine Moodboards zu füttern. Das geht sehr gut nebenbei, man kann quasi 24/7 nach Inspiration suchen. Allerdings versuche ich es zu vermeiden, jede freie Minute zu nutzen, sonst geht der Fokus verloren, man ist nicht konzentriert genug um Gutes von Schlechtem zu unterscheiden.

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MOLOGUE: Wie viel Zeit verbringst Du täglich auf der Plattform?

Eric Hückstädt: Ich schaue schon gerne 2-3-mal täglich länger rein, um mir die neuen Bilder, aber auch die Storys anzuschauen, und ab und zu tagsüber um Nachrichten zu beantworten. Wie viel das schlussendlich insgesamt ist, ist schwer abzuschätzen.

MOLOGUE: Was bedeuten Dir die Interaktionen mit anderen Nutzern?

Eric Hückstädt: Die Interaktion mit den anderen Nutzern bedeutet mir sehr viel. Ich unterscheide dabei natürlich zwischen den typischen Kommentaren, die einfach nur darauf abzielen zu ködern und Follower zu farmen, und denen, die sich wirklich mit meinen Bildern beschäftigen und diese länger als eine hundertstel Sekunde wirken zu lassen. Es gibt mir schon einen kreativen Push, wenn ich merke, dass ich mit meinen Bildern echte Emotionen hervorrufen kann!

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MOLOGUE: Wie oft likst und kommentierst Du andere Bilder auf der Plattform?

Eric Hückstädt: Ich like eigentlich sehr häufig auf Instagram, weil ich auch nur Accounts folge, die mich interessieren. Wie oben schon erwähnt, beschäftige ich mich sehr intensiv mit den Bildern in meinem Feed. Das resultiert zwangsläufig darin, dass ich viel like und kommentiere.

MOLOGUE: Ist für Dich Instagram als Plattform wichtiger als Facebook?

Eric Hückstädt: Als Fotograf mittlerweile auf jeden Fall! Die direktere Art der Kommunikation, der aufgeräumte Feed, das deutlich klarere Design – Instagram legt den Fokus ganz klar auf das Bild als solches. Das tut Facebook nicht.
Als Privatperson bin ich mir bei dem Punkt aber noch nicht so sicher, da bietet Facebook einfach einiges was Instagram nicht hat. Ich denke, im privaten Bereich ergänzt es sich einfach gut.

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Wir bedanken uns bei Eric Hückstädt für das Interview. Mehr über Eric Hückstädt und seine fotografischen Arbeiten erfährst Du hier:

Website
Instagram
Facebook

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