MOLOGUE-Feature mit der Fotografin Kawa

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Kawa "Die Fotografie von Menschen wird immer meine Leidenschaft bleiben."

Kawa ist eine Fotografin, deren Bilder man ab der ersten Sekunde liebt. Ihre weichen und verspielten Fotografien sind ein wahres Fest für die Augen. Im aktuellen MOLOGUE-Feature haben wir mit der Siegener Fotografin über ihre fotografische Arbeit und den Einsatz von sozialen Medien in der Fotografie gesprochen. Wir wünschen euch viel Spaß mit dem MOLOGUE-Feature mit Kawa!

MOLOGUE: Hallo Kawa! Wie bist du zur Fotografie gekommen?

Kawa: Schon als Jugendliche habe ich erste Erfahrungen in der Fotografie gesammelt, es dann aber über die Jahre nicht mehr weiter verfolgt. Durch Zufall bekam ich während dem Studium eine Spiegelreflexkamera in die Hände und war ab dem Zeitpunkt Feuer und Flamme. Parallel hatte ich in dieser Zeit schon für diverse Fotografen das Styling der Models übernommen, sodass ich schon einen kleinen Einblick in die damals noch nicht wirklich große Fotografie-Szene bekam.

MOLOGUE: Welche Tipps kannst du Anfängern mit auf den Weg geben?

Kawa: Einfach loslegen! Ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren. Man entwickelt sich mit jedem Shoot weiter. Gerade anfangs sind die Fortschritte enorm. Die ersten Models kommen ja meist aus dem Freundeskreis und freuen sich in jedem Fall über ein paar schöne Bilder von sich.

MOLOGUE: Wie nimmst du Feedback von anderen Fotografen wahr?

Kawa: Leider bekommt man meines Erachtens zu wenig konstruktives Feedback. Ich freue mich daher über jegliche Rückmeldung, bin allerdings auch nicht im ständigen Austausch mit anderen Fotografen, sodass ich Feedback eher punktuell erhalte.

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MOLOGUE: Welche Rolle spielen die sozialen Medien bei der fotografischen Arbeit?

Larissa Hermanowski:  Mittlerweile eine riesengroße! Social Media ist eine riesen Chance für Fotografen, da man die Möglichkeit hat, ein breites Publikum zu erreichen, das sonst niemals auf die eigenen Bilder aufmerksam würde. Allerdings empfinde ich es auch als einen gewissen Druck, ständig online präsent zu sein, um nicht in Vergessenheit zu geraten.

MOLOGUE: Wo holst du dir Inspirationen her?

Kawa: Das kommt auf die Jahreszeit an. Im Sommer inspiriert mich die Natur und mein Umfeld, im Winter ist es wetterbedingt meist etwas schwierigier, aber gerade das macht es auch irgendwo interessant. Selbstverständlich stöbere ich auch regelmässig durch Instagram und lasse mich von Profil zu Profil treiben.

MOLOGUE: Wie wichtig ist eine gute Kamera für ein gutes Bild?

Kawa: Viel weniger wichtig als manche denken. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Fotografinnen oft einfach nach Gefühl fotografieren. Wir möchten Momente einfangen oder Stimmungen, die Technik ist dabei nicht das Hauptaugenmerk. Ich habe nicht sehr viel Equipment, aber shoote auch einfach gern mit den selben Objektiven und die dürfen dann auch gern etwas besser sein, denn das sieht man im Bild dann doch irgendwo :-)

Wir möchten Momente einfangen oder Stimmungen, die Technik ist dabei nicht das Hauptaugenmerk.

Kawa

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MOLOGUE: Wie würdest du deinen fotografischen Stil beschreiben?

Kawa: Wahrscheinlich als weich und verspielt mit einem Faible für Portraits, aber selbst kann man das ja immer schlecht beurteilen.

MOLOGUE: Welches fotografische Thema würdest du gern mal ausprobieren?

Kawa: Bisher habe ich mich wenig mit Architekturfotografie auseinander gesetzt und auch Naturaufnahmen kamen bisher viel zu kurz. Zukünftig möchte ich da noch mehr Erfahrungen sammeln, aber die Fotografie von Menschen wird immer meine Leidenschaft bleiben.

Ich empfinde es auch als einen gewissen Druck, ständig online präsent zu sein, um nicht in Vergessenheit zu geraten.

Kawa

Portrait von Kawa für MOLOGUE

Kawa alias Katrin Wagner zählt zu den ambitioniertesten Fotografen in Deutschland. Die Siegener Masterstudentin arbeitet vornehmlich in den Bereichen der Fashion- und Portraitfotografie.

Mehr über Kawa erfährst du hier:

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