Kurzinterview mit dem Fotografen Malte Grüner

Instagram: Nice to have – jedoch nicht mehr.

MOLOGUE: Warum bist du auf Instagram?

Malte Grüner: Gute Frage, ich weiß es ehrlich gesagt nicht – bisher hat es mir keinen Mehrwert gebracht. Als Fotograf auf verschiedenen sozialen Netzwerken unterwegs zu sein, kann nicht schaden. Nice to have – jedoch nicht mehr.

Welche Strategie verfolgst du auf Instagram?

Eine Strategie … habe ich nicht – das sieht man wahrscheinlich auch an den bescheidenen Followerzahlen. So richtig stringent ist mein Uploadverhalten auch nicht. Mal Urlaubsfotos, mal Fashion Editorials. Mal Schnappschüsse mit dem Smartphone, mal mit einer analogen point and shoot.

Wie viel Zeit verbringst du täglich auf der Plattform?

Ich versuche täglich ein Foto hochzuladen – dann schau ich im Laufe des Tages noch einmal, ob es jemanden gab, der sich das Ganze angesehen hat. Das war´s dann eigentlich auch schon. Vielleicht 10 min.?

Was bedeuten dir die Interaktionen mit anderen Nutzern?

Über Instagram war es mir möglich, für Shootings im Ausland Models zu finden – ansonsten hatte ich bisher keinen Kontakt zu anderen Nutzern.

Wie oft likst und kommentierst du andere Bilder auf der Plattform?

Liken häufiger, kommentieren ehrlicherweise sehr selten.

Ist für dich Instagram als Plattform wichtiger als Facebook?

Wichtiger keinesfalls. Instagram hat aus meiner Sicht den großen Nachteil, dass die immense Bildflut dazu führt, dass selbst gute Fotos teilweise nur den Bruchteil einer Sekunde betrachtet werden…und das kann meiner Meinung nach nicht das Ziel eines Fotografen sein.

Malte Grüner ist für MOLOGUE kein Unbekannter. Hier geht es zur MOLOGUE-Ausgabe mit Malte Grüner.

Hier gelangt ihr zur Website von Malte Grüner. Hier zum Instagram-Account.

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