Jannik Obenhoff: „Ich mag es, draußen in der Natur zu sein“

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Okay, wir haben uns die Bilder von Fotograf Jannik Obenhoff jetzt stundenlang angeschaut, und dennoch ist es uns nach wie vor ein Rätsel, wie man mit gerade einmal 18 Jahren so unfassbar gute Fotografien machen kann. Einfach nur Talent? Eine gute Kamera? Vielleicht findest du die Antwort auf diese Fragen im Interview? Was du garantiert jedoch vorfinden wirst, sind atemberaubend schöne Aufnahmen, vor denen wir uns immer wieder fragen: wie macht er das nur?

MOLOGUE: Wieso bist du Fotograf geworden?

Jannik Obenhoff: Es gibt glaub ich keinen richtigen Grund wieso ich Fotograf geworden bin. Vor ca. 6 Jahren hab ich angefangen mit meinem iPod Fotos zu machen und diese dann auf Instagram zu stellen. Ich bekam ziemlich viel positives Feedback auf die Bilder, worüber ich mich natürlich gefreut habe, aber auch als Ansporn gesehen, um neue Fotos für meine Follower zu machen. Nach einer Weile bekam ich dann meine erste richtige DSLR Kamera zum Geburtstag geschenkt und so hat es sich weiterentwickelt bis zum jetzigen Zeitpunkt.

MOLOGUE: Was reizt dich an der Landschaftsfotografie?

Jannik Obenhoff: Wie oben schon gesagt, mag ich es draußen zu sein und Sachen zu erleben. Es gibt kaum was besser, als nach einer langen anstrengenden Wanderung und einer kalten Nacht im Zelt, mit einem Wahnsinns Sonnenaufgang belohnt zu werden. Oder auch einfach ein Roadtrip mit Freunden, gechillt am Lagerfeuer sitzen und Musik hören. Man kann so viel erleben und ich versuch das Beste von dem was ich erlebe mit meiner Kamera einzufangen.

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MOLOGUE: Woher holst du deine Inspiration?

Jannik Obenhoff: Viel aus Filmen und Videos aus dem Internet, wie zum Beispiel Naturdokus oder Vlogs von anderen Fotografen/Videografen. Aber auch viel über Instagram. Es gibt so viele gute Fotografen, von denen man sich inspirieren lassen kann.

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MOLOGUE: Wie würdest du deinen fotografischen Stil beschreiben?

Jannik Obenhoff: Hmm, gute Frage … eigentlich hab ich noch keinen richtigen Bildstil, bislang fotografiere ich einfach alles, was mir gefällt. Ich glaube, es dauert noch ein bisschen, bis sich mein Stil richtig entwickelt hat. Zurzeit bin ich noch am experimentieren. 🙂

MOLOGUE: Hast du einen Workflow, wenn du fotografisch unterwegs bist?

Jannik Obenhoff: Erstmal such ich mir eine Location raus wo ich fotografieren will, meistens über Google Maps oder Instagram. Dann schau ich ob es im Umfeld weiter coole Spots gibt, die man fotografieren könnte. Danach mach ich mir ein groben Plan, wo und wann ich z. B. zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang sein will, buche ein Hotelzimmer oder packe das Zelt ein und fahr los. Auf dem Trip fotografiere ich dann und mache meistens, wenn ich einen Laptop dabei habe, abends ein Backup aller Bilder von dem Tag. Nach dem Ausflug gehts dann nach Hause zum bearbeiten, den größten Teil mit Lightroom am Laptop und dann noch ein paar Feinheiten am Handy.

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MOLOGUE: Welchen Ort würdest du gern mal fotografieren und warum?

Jannik Obenhoff: Da gibt es ziemlich viele, eigentlich überall wo ich noch nicht war. 😀 Vor allem aber Neufundland, Argentinien und Kanada.

Mehr Bilder von Jannik Obenhoff findest du hier:

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