Die fetten Jahre sind vorbei: Das Reichweiten-Problem der Fotografen

Foto: Mihan Jan Strehovec

Die fetten Jahre sind vorbei

Enttäuschung. Wut. Ratlosigkeit. Diese drei Wörter beschreiben in etwa den Gemütszustand zahlreicher Fotografen auf Facebook. Enttäuschung über schwindende Reichenweiten, Wut darüber, dass die guten alten Reichweiten nur noch mit Geld annährend erreicht werden können und Ratlosigkeit, was man denn anders machen müsste, um die guten alten Zeiten reichweitenstarker-organischer Beiträge zurückzubekommen. Momentan bewegt das Thema organische Reichweite viele Fotografen und still und heimlich weiß die Mehrheit; Die fetten Jahre sind vorbei. Organische Reichweite? Tot. Bezahlte Reichweite? Absolute Pflicht.

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Der totale Ausverkauf der Fotografie

Ist das noch Marketing oder schon der totale Ausverkauf der Fotografie?

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Für viele Fotografen reicht es scheinbar nicht mehr aus, nur ihre Bilder zu verkaufen. Zusätzlich bieten sie Videoseminare, Workshops, Presets und persönliche Coachings an. Bleibt die Frage: Ist das noch Marketing oder längst der totale Ausverkauf der Fotografie?

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Lauwarme Kost

Food Photography? Bei diesem Begriff muss ich würgen

So sieht Food Photography aus. Ästhetisch schön!
Foto: J.Anniewang (flickr)

Ich sitze in meinem Bett und esse Salami. Ich tue es allein. Ohne Publikum. Niemand auf Instagram weiß davon. Der Grund: Ich esse gerne analog. Und Solo-Salami ist nicht besonders sexy. Food Photography? Bei diesem Begriff muss ich würgen. Mein Magen fängt an zu rebellieren, wenn ich mit gestellten Gerichten bombardiert werde. Ich ziehe meine Papiertüte vor Menschen, die erst nach viertelstündiger Blitzlichtattacke über ihr abgekühltes Schnitzel herfallen können. Oder wollen? Oder müssen? Ist es bereits zum Zwang geworden, sich über Social Media als Feinschmecker und Gourmet zu etablieren? Messer, Gabel, Löffeln – nein, das lass sein.

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Die neue Logik der Bilder

Bild von Carmen Jost für den MOLOGUE Blog
Bild von Carmen Jost (flickr)

Bilder: Galten sie vor hundert Jahren noch als besonderes visuelles Dokument, haben sie spätestens seit der Erfindung der Digitalkamera ihre ursprüngliche Funktion verloren. Fotografien sind keine seltenen Objekte mehr. Mit der Zeit haben sich ihre Sinnhaftigkeit verändert.

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