Wer war Henri Cartier-Bresson?

Ohne seine Kamera ging er nie aus dem Haus; Die Leica, ein Wortspiel aus den beiden Namen Leitz und Camera. Diese Sucherkamera wird ein wichtiges Instrument für Henri Cartier-Bresson sein und sie nach eigenen Angaben fast nie aus den Händen nehmen_. Der passionierte Künstler ließ in seinen Fotografien stets die Malerei mit einfließen und sein Gespür für den entscheidenden Augenblick trägt später zu seinem Weltruhme mit dazu bei. Der überzeugte Anarchist_ und Weltbürger reiste nicht, er lebte in den jeweiligen Ländern. Er besaß das Talent, den entscheidenden Augenblick einzufangen und tanzte dabei leichtfüßig, geradeso wie ein Paparazzo. Cartier-Bresson war und ist ein Vorbild für zahlreiche Fotografen und eine Ikone des Fotojournalismus.

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Buchrezension zu Exodus von Sebastiao Salgado

Exodus – Dieses Buch ist eine fotografische Ohrfeige

Copyright: Sebastião Salgado / Amazonas images
The refugee camps in the «Zone Turquoise». Rwanda. 1995. Copyright: Sebastião Salgado / Amazonas images

Kann oder darf man das Leid anderer Menschen fotografieren? Darf es überhaupt ein Buch zu diesem Thema geben? Nachdem man sich die Neuauflage von Sebastiao Salgados Bildband „Exodus“ über die Themen Exil, Migration und Vertreibung angeschaut hat, lautet die klare Antwort: Ja man darf. Man muss sogar.

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